Über DIAS.komm

Im Rahmen der 4. Förderphase des ESF-Bundesprogramms BIWAQ, von 2019 – 2022, führen die Diakonie Soziale Dienste und die Qualifizierungs- und Weiterbildungsgesellschaft des Hei-mat- und Verschönerungsvereins Achenbach, als Teilprojektpartnerinnen der Universitätsstadt Siegen (Projektträgerin), das Quartiersprojekt „Digitale Inklusion und Arbeit in Siegen – Kommen Sie vorbei!“ (kurz: DIAS.komm) durch. DIAS.komm ist das Nachfolgeprojekt des ebenfalls durch BIWAQ geförderten Projekts „Arbeit – Beratung – Coaching“ (ArBeCo), welches die Universitätsstadt Siegen mit der Diakonie in Südwestfalen Ende 2018, nach einer 4-jährigen Projektlaufzeit, erfolgreich abgeschlossen hat.

Gebäude von Dias.komm | Teilprojektträger: Diakonie Südwestfalen

DIAS.komm ist in zwei Teilbereiche gegliedert. Zum einen bietet die Qualifizierungs- und Weiterbildungsgesellschaft des Heimat- und Verschönerungsvereins Achenbach in ihren Räumen im städtischen Quartier Heidenberg Qualifizierungsmaßnahmen in den Bereichen Verkauf und Gastronomie an. Zum anderen wird in den Räumlichkeiten des Stadtteilbüros Fischbacherberg ein Beratungs- und Begegnungszentrum, von 3 Fachkräften und der Projektleitung der Diakonie geführt. Das Angebot hier setzt sich einerseits aus Einzelfallberatung und Coaching zusammen, wobei die nachhaltige Integration der Projektteilnehmer*innen in den ersten Arbeitsmarkt angestrebt wird. Andererseits wird das Angebot des Beratungs- und Begegnungszentrums durch regelmäßig stattfindende niedrigschwellige Gruppenangebote, Aktionen und Workshops ergänzt. Alle Angebote des Projekts sind kostenlos für die Teilnehmenden.
Gemäß der BIWAQ Förderrichtlinien ist die Förderung eines städtischen Quartiers an eine frühere Förderung durch das Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ gekoppelt, was durch die Projektteilnahme der Stadt Siegen in den Jahren 1995 und 2003 gegeben ist. Die bei BIWAQ zur Verfügung gestellten Fördermittel stammen zum einen vom Europäischen Sozialfonds und zum anderen vom BMI. Bei der Zielgruppe handelt es sich in erster Linie um (langzeit-)arbeitslose Menschen sowie um Menschen mit Migrationshintergrund über 27 Jahren, wobei mindestens 51% der Projektteilnehmer*innen im Projektgebiet wohnhaft sein müssen. Der Ausschluss von unter 27-jährigen in BIWAQ-Projekten hat den Hintergrund, dass der ESF ein komplementäres Modell-Förderprogramm für diese Zielgruppe vorhält: „Jugend stärken im Quartier“.

Das Projektgebiet bei DIAS.komm umfasst einerseits den Wohnbezirk Fischbacherberg, wie auch den angrenzenden Wohnbezirk Achenbach/Heidenberg und zieht sich bis in die Innenstadt Siegens.
Das Ziel von DIAS.komm ist die Verbesserung der Lebensqualität im Quartier. Dies soll einerseits durch das vorgehaltene Beratungsangebot sowie durch die Installation von niedrigschwelligen arbeitsmarkt- und alltagsbezogenen Angeboten sowie Bildungsangeboten erreicht werden. Andererseits zielen vor allem die offenen Begegnungsangebote darauf ab, die Teilnehmenden aus dem Quartier untereinander bekannt zu machen und diese zu vernetzen.
Weiter soll eine Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit der Projektteilnehmer*innen erreicht werden indem Vermittlungshemmnisse abgebaut werden. Dies erfolgt durch die Qualifizierung, den individuellen Coachingprozess mit einer vorangegangen Kompetenzerfassung, passgenaue flankierende Aktivierungsangebote und Unterstützung im Bewerbungsverfahren – vor allem aber auch noch nach der Arbeitsaufnahme.

Gebäude von Dias.komm | Teilprojektträger: Diakonie Südwestfalen

Das Projektgebiet bei DIAS.komm umfasst einerseits den Wohnbezirk Fischbacherberg, wie auch den angrenzenden Wohnbezirk Achenbach/Heidenberg und zieht sich bis in die Innenstadt Siegens.
Das Ziel von DIAS.komm ist die Verbesserung der Lebensqualität im Quartier. Dies soll einerseits durch das vorgehaltene Beratungsangebot sowie durch die Installation von niedrigschwelligen arbeitsmarkt- und alltagsbezogenen Angeboten sowie Bildungsangeboten erreicht werden. Andererseits zielen vor allem die offenen Begegnungsangebote darauf ab, die Teilnehmenden aus dem Quartier untereinander bekannt zu machen und diese zu vernetzen.
Weiter soll eine Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit der Projektteilnehmer*innen erreicht werden indem Vermittlungshemmnisse abgebaut werden. Dies erfolgt durch die Qualifizierung, den individuellen Coachingprozess mit einer vorangegangen Kompetenzerfassung, passgenaue flankierende Aktivierungsangebote und Unterstützung im Bewerbungsverfahren – vor allem aber auch noch nach der Arbeitsaufnahme.

Dörfliche Strukturen Digitalisieren

Kann eine Stadtteil-App bei dem Zusammenwachsen der Gemeinschaft im Siegener Stadtteil Achenbach und Fischbacherberg helfen? Dieser Frage will der Heimatverein Achenbach gemeinsam mit den lokalen Vereinen und vor allem den Bürgerinnen und Bürgern nachgehen. Bereits in der Entwicklungsphase werden demokratische Prozesse geübt.

In einem ersten Workshop wurden Träger informiert und zur Zusammenarbeit eingeladen. Auch erste Ideen konnten gesammelt werden. In weiteren Workshops ist die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an der Entwicklung von neuen Funktionen für den September und Oktober 2019 geplant.

Ein besonderer Bestandteil der App steht bereits fest. Die neue lokale Währung in Achenbach und Fischbacherberg. Diese wird für soziales Engagement vergeben und kann gegen stundenweise Ausleihe von Elektroautos, -mofas und -fahrrädern getauscht werden. Die von Günther Langer (Heimatverein Achenbach) und Valentin Seehausen konzipierte Währung wird als Coin-System Teil der App werden.

Dörfliche Strukturen Digitalisieren

Kann eine Stadtteil-App bei dem Zusammenwachsen der Gemeinschaft im Siegener Stadtteil Achenbach und Fischbacherberg helfen? Dieser Frage will der Heimatverein Achenbach gemeinsam mit den lokalen Vereinen und vor allem den Bürgerinnen und Bürgern nachgehen. Bereits in der Entwicklungsphase werden demokratische Prozesse geübt.

In einem ersten Workshop wurden Träger informiert und zur Zusammenarbeit eingeladen. Auch erste Ideen konnten gesammelt werden. In weiteren Workshops ist die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an der Entwicklung von neuen Funktionen für den September und Oktober 2019 geplant.

Ein besonderer Bestandteil der App steht bereits fest. Die neue lokale Währung in Achenbach und Fischbacherberg. Diese wird für soziales Engagement vergeben und kann gegen stundenweise Ausleihe von Elektroautos, -mofas und -fahrrädern getauscht werden. Die von Günther Langer (Heimatverein Achenbach) und Valentin Seehausen konzipierte Währung wird als Coin-System Teil der App werden.